Freitag, September 07, 2012

E wie Engelwurz...



Sie gehört zu der Familie der Doldenblütler. Im Volksmund auch Angelica genannt, spielt seit dem 12.Jahrhundert bei unseren Nordlichtern Grönland, Island, Norwegen eine große Rolle als -Heilschatz-.
Dort wurde sie als Kulturpflanze gezogen, es gab in dieser Zeit regelrechte Angelicagärten. In Island hatte diese, von Sagen und Mythen umwitterte Pflanze, sogar Ihr eigenes Gesetz, wenn ein Eingelwurz sich selber aussäte, in einem fremden Garten, durfte sie dort nicht  ausgegraben werden. In dieser Zeit war sie eine der wichtigsten Handelsartikel.

Mannshoch und edel, liebt die Feuchtigkeit, man findet sie an Uferböschungen auf feuchten Wiesen. Anfänger im Kräutersuchen sollten aufpassen, denn nicht jede Pflanze die eine Doldenblüte hat ist eine Angelica.

Sie wirkt Nervenstärkend, hat eine antiseptische und abwehrsteigernde Kraft, damals erfolgreich eingesetzt gegen die Pest. Sie reinigt den Körper von Giftstoffen und stärkt ihn. Stärkt die Bronchien und Lungen, sehr zu empfehlen bei starken Rauchern die aufhören um ihren Körper innerlich zu reinigen.

Engelwurzsalbe

Diese hilft bei Nasennebenhöhlenentzündungen, löst den Schleim und durchwärmt. Zweimal täglich den Bereich der Nebenhöhle, Stirn, Nasenwurzel, Nase, Wangen mit der Salbe eincremen.
Hilft auch bei Rheuma, Muskelverspannungen, Lähmungen und Neuralgien.

Man nehme :
35g Wollfett
3 El Johanniskrautöl
2g Bienenwachs  ungebleicht
15 Tropfen äthrisches Angelicaöl
5 Tropfen ätherisches Majoranöl
1 Tropfen ätherisches Thymianöl, weiß

alles ist in der Apotheke erhältlich.
Wollfett im Wasserbad schmelzen, Johanniskrautöl dazugeben. Bienenwachs schmelzen und ebenfalls unter ständigem rühren dazugeben. Zum Schluß die äthrischen Öle zugeben. Rühren, bis die Salbe fast erkaltet ist, und in kleine Salbentöpfe füllen. Gut verschlossen aufbewahren.

Vorsicht Sonnenanbeter: diese Salbe enthält Johanniskraut und Angelicaöl, es macht die Haut empfindlich, man sollte sich nicht der direkten Sonne, zum bräunen, aussetzen.

Quelle: medizin der erde ,Susanne Fischer-Rizzi .



viel Spaß beim rühren

Betty Piel


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